Freitag, 12. Dezember 2014

Zwischen Kunst und Pfefferkuchen

Der 6. Kulturstammstisch fand am 5. Dezember in der Galerie "art gluchowe" in Glauchau statt. Vor und im Schlosshof wartete weihnachtliches Markttreiben und in der Galerie eine adventliche Runde Kunst- und Kulturschaffender der Region. Alles wurde umrahmt von Bildern der aktuellen Ausstellung. Gut versorgt mit Glühwein und Pfefferkuchen durch die Gastgeberin Susann Popp ließ es sich angeregt reden über aktuelle Themen und Projekte.


Dienstag, 25. November 2014

6. Kulturstammtisch

Am 05. Dezember laden wir ganz herzlich zu unserem nächsten Kulturstammtisch in die Räume der Galerie "art gluchowe" in Glauchau ein. Gern kann zuvor noch in gemütlicher Adventsstimmung der Weihnachtsmarkt am Schloss Forderglauchau besucht werden. Wir möchten zu einem inhaltlichen Austausch über die Kulturszene in und um Zwickau anregen, bevor sich im persönlichen Gespräch und offener Runde untereinander ausgetauscht werden kann.

Für weitere Informationen und die Anmeldung können Sie uns gern kontaktieren.

Mittwoch, 1. Oktober 2014

Netzwerk und Politik

Wenn ich abends durch die Nebelfelder nach Hause fahre, dann steht der Herbst vor der Tür. Die Festivalsaison ist vorbei. Neben zahlreichen Musikfestivals, die uns in den letzten Monaten an jedem Wochenende die Klänge in die Ohren setzten, haben auch andere Sparten das Format für sich entdeckt. Fotografiefestivals, Theaterfestivals, Literaturfestivals. Die Auswahl ist groß. Festivals konnten in den letzten Jahren einen großen Zulauf verzeichnen. Das mag daran liegen, dass sie der Eventkultur nahe liegen. Ein kurzes aber dafür umso einzigartigeres Erlebnis wird uns versprochen. Und – da möchte ich wirklich nicht falsch verstanden werden – ich liebe Festivals. Sie bieten Raum zum experimentieren. Sie überwinden Grenzen zwischen Ländern und Kunstsparten. Bleibt nur eine Sache zu fragen: Wie können wir daraus eine langfristige Plattform für Kunst schaffen?

Die Festivalkultur sollte keine Ausrede sein. Die Politik muss in die Kultur mit einbezogen werden. Und das nicht nur, wenn ich die Stadt um Parkplätze bitten muss. Ob nun die Bedingungen der Kreativwirtschaft gestärkt oder die öffentliche Kulturförderung etabliert werden soll, dies muss auf sichere Füße gestellt werden. Es spielt eine nachhaltige Rolle, unter welchen systematischen Bedingungen (polity), entsprechende Resultate und Inhalte (policy) durch die Akteure bewirkt werden (politics). Die Kulturpolitik wird vor allem im ländlichen Raum stark durch die Kulturschaffenden selbst beeinflusst und geformt, sie beginnt mit Interaktion und praktischer Erfahrung. Sie entsteht aus einem Zusammenspiel von Kommunen, Förderern, Vereinen und Kultureinrichtungen oder -akteuren. Kunst und Kultur sind immer auch dazu da, um Gesellschaft zu gestalten.

Stammtischnotizen 5

Stammtisch "Junges Kulturnetzwerk" - 19.09.2014 - Freunde aktueller Kunst e.V.

  • Diskussionsrunde zur Stadtkultur in Zwickau
  • Vorstellung von Projekten, Fragen und Ideen: Wer hat Interesse an einem internationalen, soziokulturellen Fest mitzuwirken? Wer möchte sich an der Gründung eines Verbandes zur Kreativwirtschaft beteiligen?
  • Persönlicher Austausch in kleinen Gruppen über Inhalte und eigene Schwerpunkte kultureller Arbeit

P.S.: Wir gratulieren!
Das Kooperationsprojekt "Von Seelen, Särgen und Anderem" des Carl-von-Bach-Gymnasiums Stollberg, der Bletterbox GbR und dem Bestattungsinstitut Friedrich Hahn hat den MIXED UP Preis Start Up gewonnen.

Mittwoch, 3. September 2014

5. Kulturstammtisch

Am 19. September laden wir ganz herzlich zu unserem nächsten Kulturstammtisch in die Räume der Freunde Aktueller Kunst e.V. ein. Bei schönem Wetter werden wir die Sonne im Garten genießen. Wir möchten zu einem inhaltlichen Austausch über die Kulturszene in und um Zwickau anregen, bevor sich im persönlichen Gespräch und offener Runde untereinander ausgetauscht werden kann.

Für weitere Informationen und die Anmeldung können Sie uns gern kontaktieren.

Donnerstag, 31. Juli 2014

Netzwerken an der Kulturfabrik

Am 4. Juli konnten wir wieder viele neue und bekannte Gesichter bei unserem Kulturstammtisch begrüßen. Inmitten der Kunstplantage an der alten Matratzenfabrik Zwickau wurden Kontakte geknüpft und gemeinsam ein buntes Sommerfest gefeiert. Herzlichen Dank an alle, die bei unserem vierten Treffen dabei waren. Wir freuen uns, dass so viele unterschiedliche Kulturakteure die Chance ergriffen haben, neue Leute kennen zu lernen und sich auszutauschen. Auf ein baldiges Wiedersehen!

Mittwoch, 2. Juli 2014

laboratorium naturale in Stollberg

In der Stadt ist alles möglich! Nachdem wir bereits über die Projekte an der alten Matratzenfabrik in Zwickau berichtet haben, lenken wir nun den Blick zum Erzgebirge. Dort hat es sich eine engagierte Gruppe von Kulturakteuren zum Ziel gemacht, ein verlassenes Gewächshaus kreativ zu nutzen und daraus ein "laboratorium naturale" entstehen zu lassen. Hier zeigt sich wie Stadtentwicklung, Natur und Kultur zusammenhängen.

Das Projekt der BLETTERBOX GbR in Zusammenarbeit mit dem Carl-von-Bach-Gymnasium und weiteren außerschulischen Partnern, ist in einer alten Gewächshausanlage in Stollberg mit üppigem Grün gewachsen und nähert sich nun dem Höhepunkt. Am 12. Juli findet dazu eine vielseitige Veranstaltung mit Vorträgen, Vernissage, Lesung und Konzert statt. Das Schulkunstprojekt wird von den Fächern Deutsch, Mathematik, Ethik und Biologie unterstützt.


Donnerstag, 12. Juni 2014

4. Kulturstammtisch

Am 4. Juli möchten wir gemeinsam das Sommerfest unseres Kulturstammtisches feiern. Wir werden uns in dem neu gestalteten Garten der Kulturfabrik an der Zwickauer Mulde treffen. Natürlich steht unsere Runde wie gewohnt für einen regen Meinungsaustausch über Aspekte der Kulturarbeit in der Region Vogtland-Erzgebirge-Zwickau offen.

Für weitere Informationen und die Anmeldung können Sie uns gern kontaktieren.

Donnerstag, 22. Mai 2014

Kunst macht Platz für Bautätigkeiten

Der Zwickauer Galerie am Domhof stehen umfangreiche Sanierungen bevor. Das neoklassizistische Gebäude, in bester Lage neben dem Dom St. Marien und den Priesterhäusern, soll elektro- und brandschutztechnisch auf den neusten Stand gebracht werden.

Nicht nur die Wechselausstellungen zeitgenössischer Kunst, sondern auch die Förderkurse und die Treffen von Mitgliedern verschiedener Vereine verlassen die Räume für etliche Monate. Während Ausstellungen in dieser Zeit nicht stattfinden, suchen sich die Kunst - und Kulturschaffenden Ausweichorte, um weiterhin aktiv zu sein. So findet zum Beispiel das jährliche Sommerfest am 29.06.2014 in der Teichschänke am Fuße der Burg Schönfels statt und die Förderstudios wollen Quartier in geeigneten, stadtnahen Räumen beziehen.

Nach der Sanierung soll das Haus 2015 wieder dem Zentrum der Stadt Zwickau kulturell zugute kommen und wie gehabt Ausstellungen, Lesungen, Vorträge, Kleinkunstveranstaltungen und Konzerte stattfinden. Viele regionale und auch junge Künstler finden in der Galerie am Domhof in Sonder- und Kabinettausstellungen eine angemessene Plattform, um sich und ihre Werke zu präsentieren. Als offene städtische Einrichtung sind die Mitarbeiter bestrebt Besucher und Interessierte an die moderne Kunst heranzuführen, dazu können auch pädagogische Angebote vor allem für Kinder in Anspruch genommen werden. 
Ein kleines Geheimnis birgt das ehrwürdige Gebäude noch im Obergeschoss: ein Glasdach soll sich über der abgehängten Decke des Hauptraumes befinden, das irgendwann aus dem Dornröschenschlaf wachgeküsst werden will.

Folgende Vereine und Kulturgruppen sind in der Galerie am Domhof beheimatet:
  • Kunstverein Zwickau e. V.
  • Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit e. V.
  • Förderstudio für Malerei und Grafik (für Kinder, Jugendliche und Erwachsene)
  • Förderstudio für Literatur e. V. (für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren)
  • Amateurfilmwerkstatt
  • Fotoclub Zwickau
  • Fotoclub BAF (Bezirks Aktiv Farbdia)

Hier finden Sie die Information der Stadt Zwickau zur Sanierung des Gebäudes.

Sonntag, 4. Mai 2014

Netzwerk und Publikum

Bei unseren Netzwerktreffen stellen wir immer wieder fest, wie vielfältig die Kulturlandschaft rund um Zwickau ist. Wir sind Theaterpädagogen, Architekten, Galeristen, Musiker, Kulturvermittler. Aber wir sind auch: Manager, Organisatoren, Erfinder.

Kunst verbindet Menschen mit den unterschiedlichsten Hintergründen und Lebenswelten. Sie kann Verständnis schaffen, wo politische oder soziale Trennungen bestehen. Sie ist spielerischer Umgang mit einer kulturellen Utopie. Der gegenseitige Austausch führt zu einer Vielfalt, die von allen gleichermaßen als bereichernd empfunden wird. Um dieses Potential nutzen zu können, müssen wir uns fragen: Für wen machen wir das? Die Kunst ist kein Elfenbeinturm. Wir müssen uns überlegen, an welche Zielgruppen wir uns wenden. Großbritannien ist uns in diesem Bereich mit innovativen „Audience Development“ -Konzepten seit Jahren voraus und bietet viel Inspiration für unsere heimische Kulturlandschaft. Wir müssen früh mit kultureller Bildung beginnen. Denn: Wer schon als Kind mit Kunst in Kontakt kommt, behält sich auch später ein Interesse dafür. Die Besucher von Kultureinrichtungen wollen selbst aktiv werden. Sie suchen nicht nur nach einem ästhetischen Genuss, sondern nach sozialer Interaktion. Wir müssen uns also auch fragen: Welche Relevanz hat Kunst und Kultur im Alltag? Nicht zuletzt sollte die Kulturpolitik eine nachhaltige Teilhabe an kulturellen Angeboten fördern. Kunst sollte sich in der Stadt wiederfinden, sie prägen und gestalten. Nicht jedes Publikum ist gleich und hat dieselben Interessen. Wir können niemals alle Zielgruppen gleichzeitig bedienen. Kunst kann zwar für jeden sein, aber sie kann nicht alles beinhalten. Doch das braucht uns nicht zu verunsichern: Bei Kunst geht es um das Reflektieren, das Entdecken und Erkunden.

Donnerstag, 17. April 2014

IBUg meets 1. Mai - Immer dabei

Graffitijam am 1. und 2. Mai in Zwickau

Auch dieses Jahr gestalten wieder Urban Artists mit regionalen bis internationalen Format am 1. und 2. Mai die Wasserschutzmauer entlang der Zwickauer Mulde zwischen Paradies- und Mauritiusbrücke. Schon im dritten Jahr findet dieses Projekt, dass 2012 von jungen Zwickauer Graffitikünstlern initiiert wurde, statt. In diesem Jahr erwartet die Besucher_innen an zwei Tagen neben der Freude an der großflächigen expressiven Verteilung von Sprühlack oder anderem Farbgut ein attraktives Rahmenprogramm von Kunstmarkt über Diskussionsrunden bis hin zu Kinderworkshops und Musik auf der Bühne. Die Veranstaltung wird vom Roten Baum e.V. aus Zwickau zusammen mit der IBUg und den jungen Künstlern von "1. Mai - Immer dabei" auf die Beine gestellt. Weitere Förderer haben die Organisatoren in Sebastian Kriegsmann, Architekt (seit 2013 an der Entwicklung eines Nutzungskonzepts für die ehem. Polstermöbel- und Matratzenfabrik Am Brückenberg 10 beteiligt), dem Team der KRU und dem Mocc Klub Zwickau gefunden.

Kunst- und Kulturhaus in alter Fabrik

Langfristiges Ziel ist es, die ehemalige Polstermöbel- und Matratzenfabrik Am Brückenberg 10 in Zwickau zu einem Kreativzentrum als Kunst- und Kulturhaus mit urbanen (Kunst-)Garten auszugestalten. Akteure aus der Kreativwirtschaft sollen dort Ateliers, Werkstätten, Veranstaltungs- und Seminarräume vorfinden, die angemietet und für verschiedene Projekte, Initiativen und Veranstaltungen genutzt werden können. Darüber hinaus soll mit der Umgestaltung der Gebäude und Flächen Am Brückenberg 10 ein Ort sozialer Interaktion, der Teilhabe und des Austauschs geschaffen werden, der die enge Zusammenarbeit von Küntler_innen und anderen Akteuren der Kreativwirtschaft für unsere Region ermöglicht und stärkt. Gerne können von Vereinen, Privatpersonen und Institutionen weitere Vorschläge eingebracht werden, wie das Projekt im Zwickauer Paradies klarere Konturen erhält.


Zeitplan

1.Mai: ab 10:00 Start für die Künstler_innen
12:00 Offizielle Eröffnung / Start Kunstmarkt, Workshops, Aktionen
16:00 Vortrag „Wege zur Nutzung leerstehender Industriebrachen. Die ehem. Polstermöbel- und Matratzenfabrik Zwickau: Chancen und Probleme.“
ab 19:00 Konzert mit SMAXIZ, Beatpoeten & SKOA MC
22:00 Schluss

2.Mai: 12:00 Start für die Künstler_innen
19:00 Konzert mit Asthma La Vista und weiteren Bands
22:00 Ende auf dem Gelände
Ab 22.00 Aftershowparty im Mocc Club Zwickau

# Infos: www.facebook.com/events/243354795866285/?ref_dashboard_filter=upcoming

Dienstag, 15. April 2014

DANKE

Das Junge Kulturnetzwerk bedankt sich ganz herzlich bei den Organisatoren von WILDES STROMERN für die Spende über 100€ an unser Projekt. Damit haben wir wirklich nicht gerechnet! Gemeinsam werden wir mit unseren Mitgliedern beim nächsten Stammtisch im Sommer beraten, was wir Schönes mit dem Betrag finanzieren wollen. 

Foto: WILDES STROMERN
„WILDES STROMERN ist eine Gemeinschaft, die nicht-kommerzielle Veranstaltungen von Freunden für Freunde in Zwickau organisiert. Neben der Lobpreisung der Musik- und Tanzkultur seitab von Mainstream und Großraumdisko will das Team von WILDES STROMERN soziale und alternative Projekte in der Region unterstützen. Aus diesem Grund gehen die Spenden durch Eintrittsgelder und Barverkäufe an gemeinnützige Organisationen.“ 

Donnerstag, 10. April 2014

Max Pechstein in Zwickau

Wenn sich Zwickau so wie hier der Kunst und Kultur verpflichtet, wenn es seine Schätze pflegt und offen für das Neue und auch das Unbequeme eintritt, dann zeigt sich hier das utopische Potential der Provinz. Und darüber sagte schon der legendäre Walter Jens: "Kleine Wege, große Gedanken."
Andreas Höll, MDR FIGARO-Kunstredakteur, Kolumne | MDR FIGARO | 09.04.2014



Ein erstes Museum für den in Zwickau geborenen Brücke-Künstler Max Pechstein wird am Samstag eröffnet. Integriert in die Kunstsammlungen Zwickau, die gleichzeitig ihr 100-jähriges Jubiläum begehen, werden die etwa 50 Werke des Künstlers dauerhaft für Besucher erlebbar sein.

Auf MDR-Figaro laufen zur Zeit einige sehr hörenswerte Berichte und Kolumnen zu diesem Geschehen:


Sonntag, 6. April 2014

Netzwerk und Spielraum

Vor ein paar Jahren besuchte ich an der Universität eine Vorlesung für Theaterwissenschaft. Dort berichtete der Dozent über einige Gespräche zu seiner eigenen Ausbildung im Kulturbereich. Die typischen Fragen lauteten: "Was ist das eigentlich? Und was macht man dann damit?" Nach einiger Zeit bemerkte mein Dozent, dass er immer wieder dieselben Erklärungen geben musste, mit mehr oder weniger großem Erfolg. Deshalb gab er uns einen Rat mit auf den Weg: "Ich sagte dann immer, ich studiere BWL. Da weiß auch niemand, was das ist, aber es fragt auch niemand nach."

Mir selbst ist dieses Unverständnis  auch des Öfteren begegnet und ich war versucht, mich an jenen Rat zu halten. Andererseits: Immerhin wird noch gefragt. Und ist es nicht unsere Aufgabe, uns dem zu stellen? Kultur genießt in der Gesellschaft ein hohes Ansehen. Aber Tatsache ist, dass sie für viele dennoch weit entfernt liegt. Seit Jahren liegen das Image von Kultur und seine tatsächliche Nutzung durch ein interessiertes Publikum deutlich auseinander. Der demografische Wandel wird dies in Zukunft nicht verringern. Das Kulturmanagement steht heute  mehr denn je vor der Aufgabe, neue Räume für die Kunst zu erschließen. Dabei gilt es, die unterschiedlichsten Sparten und Konzepte zusammenzuführen und sich aktuellen Herausforderungen zu stellen. In einer Region wie Zwickau muss die Kultur als ein gemeinsames Boot mit einer bunten Besatzung verstanden werden.  Denn vor allem durch das Kennenlernen von neuen Orten, Ideen und Kunstformen werden neue Spielräume für die Szene gewonnen. Das gilt für unser Publikum, aber auch für unsere eigene Herangehensweise.

Ein Netzwerk ist Gestaltungsmöglichkeit. Es fragt: Worum geht es uns? Was wollen wir erreichen? Wie können wir andere unterstützen? Und das ist etwas, das in der Kulturszene von besonderer Bedeutung ist.

Samstag, 5. April 2014

Netzwerken im Proberaum

Eine illustere Runde versammelte sich gestern Abend zum 3. Kulturstammtisch im Mondstaubtheater. Die Gastgeber führten durch Probe-, Tanz-, Büro- und Werkräume. Bei Brot und Wein, Saft, Wasser und Chips ging es nach der Vorstellungsrunde ans Netzwerken: Kontakte knüpfen, Infos austauschen, Kooperationen anstoßen... Neue Akteure haben den Weg an den Stammtisch gefunden und bereicherten die Diskussionen.

Dienstag, 25. März 2014

3. Kulturstammtisch

Am 4. April hat das Mondstaubtheater e. V. die Ehre den nächsten Kulturstammtisch auszutragen. Neben dem erneuten angeregten Austausch zum Thema Kultur in der Region Zwickau gibt es auch einen kleinen Einblick in das Mondstaubtheater. Nach unserem letzten Beisammensein haben wir einige Konzepte und Ideen gesammelt, die wir zu unserem dritten Treffen aufgreifen möchten. 

Für weitere Informationen können Sie uns gern kontaktieren.

Freitag, 21. März 2014

Portrait

Schöner Artikel  im Stadtmagazin Zwickau Live über Isabell Kühnreich mit folgenden Zeilen über ihren Einsatz im Kulturnetzwerk.

"Unter anderem initiierte sie mit Dorothea List, Galeristin auf Schloss Wildenfels, das Netzwerk ‚Junge Kultur‘. Der Stammtisch gibt jungen Kulturschaffenden alle zwei Monate die Möglichkeit zum Kontakt, Austausch oder für Kooperationen und Projekte. Genau das mag Isabell Kühnreich – selbst aktiv werden, wenn eigentlich nichts geht." Von Christiane Krögel-Ladwig

Freitag, 14. März 2014

Stammtischnotizen 2

Stammtisch „Junges Kulturnetzwerk“ - 14.02.2014 - Priesterhäuser Zwickau

  • Diskussionsrunde zur Stadtkultur in Zwickau und zu kulturellen Konzepten, die zu einem Austausch im städtischen Raum beitragen könnten
  • Diskussionsrunde zur Teilhabe von neuen Nutzergruppen für kulturelle Projekte
  • Vorstellung von Projekten und kulturellen Vorhaben der nächsten Monate, z.B. „Kulturrallye“
  • Persönlicher Austausch in kleinen Gruppen über Inhalte und eigene Schwerpunkte kultureller Arbeit
  • Etablierung eines Newsletters

Stammtischnotizen 1

Stammtisch „Junges Kulturnetzwerk“ - 15.11.2013  Schloss Wildenfels

  • Chancen und Herausforderungen bei der Zusammenarbeit mit Bildungsinstitutionen, insbesondere Schulen der Region
  • Strategien und Ideen: Wie begeistere ich Kinder und Jugendliche für Museen?
  • Konzeption von Ausstellungen in den Galerien der Region: Welche Möglichkeiten gibt es für junge Künstler?
  • Kooperationen und Vernetzungsprojekte zwischen unterschiedlichen Kultursparten
  • Zusammenarbeit innerhalb einer gemeinsamen Aktion, z.B. „Kulturrallye“


Donnerstag, 13. März 2014

Junges Kulturnetzwerk

# Stammtisch entdecken
Das „Junge Kulturnetzwerk“ bietet ein Forum für kulturelle Akteure aus Wildenfels/Zwickau und den angrenzenden Regionen. Es soll ein gemeinsamer Austausch gefördert werden, aus dem sich Kooperationen und Synergieeffekte schöpfen lassen. In einer offenen Runde können eine Vielzahl von unterschiedlichsten Ideen und Erfahrungen eingebracht werden. Nach der Tradition der „Künstlerstammtische“ wird regelmäßig herzlich zu einem Treffen eingeladen.

# Kulturstandort gestalten
Ziel ist es, die Vernetzung zwischen Künstlern, Organisatoren und Verwaltung zu fördern und aus den verschiedenen Erfahrungen zu lernen. So wird auf bestehende Netzwerke zurückgegriffen und neue Zusammenarbeit geschaffen. Die Einladung richtet sich insbesondere an Kulturakteure unter 40 Jahren. Für jene ist es von besonderem Interesse, neue Kontakte zu knüpfen und so ein nachhaltiges Netzwerk zu etablieren. In anderen Altersgruppen besteht oftmals schon eine traditionelle Zusammenarbeit. Darüber hinausgehend soll ein regelmäßiger Austausch zwischen jungen Akteuren in der Kulturarbeit gebildet, sowie deren Anbindung an die bestehenden Strukturen gestärkt werden. Auf diese Weise wird die Region als zukunftsfähiger Kulturstandort gefördert.

# Plattformen schaffen
Durch eine engere Zusammenarbeit profitieren sowohl einzelne Institutionen als auch freiberufliche Künstler. Indem sich ein kulturelles Netzwerk herausbildet, können Erfahrungs-werte, Kontakte und Konzepte ausgetauscht, Interessen gebündelt werden. Wer einen Musiker oder Grafiker für seine nächste Veranstaltung sucht, findet hier Ansprechpartner. Ressourcen können gemeinsam genutzt und Werbematerial weitergegeben werden. Ein kontinuierlicher Austausch zwischen verschiedenen Sparten ist immanent. Übergreifende Veranstaltungen wie die „Nacht der Schlösser“ oder der „Tag des offenen Denkmals“ können koordiniert werden. Preisvergaben, wie z.B. der Graupner-Preis, werden hier nochmals publik gemacht. Schritt für Schritt etabliert sich so ein wachsendes Podium zur Vermittlung kultureller Arbeit.